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SPELLBOUND #7 -99 |by Roland

Punkte: 70/100

Dieser jungen Formation aus Kristiansand, Norwegen, ist es doch glatt gelungen, mich mit ihrem Debüt in eine fesselnde Stimmung zu versetzen. Circles End hat den meisten Frickelcombos dieser Welt voraus dass sie Songs mit einer fewissen Atmosphäre verfassen k'onnen, die auf ihre Art auch durchaus eigenständig sind. Das technischauf höchstem Niveau agierende Quintett irientiert sich musikalisch mehr an Fates Warning zu "Parallels" - Zeiten ("A Waiting Lotus") und weniger an Dream Theater (lediglich das Instrumental "Incognito" weist einige Parallelen zum ehemaligen Prog Metal-Aushängeschild auf). Einziger Ausfall ist das verworren wirkende Abchlusstück "Next to Nothing" (ohne Frickelparts geht's also auch bei Circles End nicht!), ansonsten ist den Norwegern ein vielversprechendes Debüt gegluckt, das auch mit einer hervorragenden Produktion aufwarten kann und aus dem besonders das perfekte Drumming von Jarle Petterson herfausragt (der Bursche besitzt zweifellos Talent!). Wenn in Zukunft Sänger und Gitarrist Omar E. Johnsen das Singen einem talentierteren Sangersbaren überlässt (Omar's Stimmchen geht völlig unter), sind beim nächsten Mal deutlich mehr Punkte drinnen.